Kein Herumdrücken ums Herumrücken


Mikrofontests aus dem PPVMEDIEN-Archiv
Jürgen Richter: Die Shure SM-Story (Guitar 05/03, 1 Seite, 170 kB)
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Markus Beug-Rapp: Die Shure-SM58-Story (Soundcheck 08/07, 3 Seiten, 730 kB)
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Christian Preissig: Dreammachines: Brauner VMX (KEYS 02/07, 2 Seiten, 827 kB)
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Mikrofonaufstellung bei Flügelaufnahmen

Klavieraufnahmen können beeindruckend in die Hose gehen. Das gilt auch dann, wenn das Instrument okay ist, der Pianist ordentlich spielt und die Mikrofone gut sind. Außerdem gilt: 10 Tonmeister, 30 Philospophien. Wie fängt man es also am besten an? Klar, mit guter Vorbereitung und einer Menge Ausprobieren. Wir erklären euch, worauf es ankommt, wo die Mikros hinkommen und welche Ansätze Erfolg versprechen.



Bei der Mikrofonierung eines Flügels bie­­ten sich zwei völlig unterschiedliche Strate­gien an, nämlich die Abnahme und die Aufnahme. Die Abnahme, so lässt sich trefflich argumentieren, dient allein der Be­schallung. Die Mikrofone sind ganz nah an der Schall­quelle, womöglich als Trans­­ducer oder Kon­takt­mi­kro­fone direkt mit dieser ver­bunden, und ein Über­sprechen anderer Schall­quellen – mithin die Mit­kopplung findet gar nicht oder nur in geringem Aus­maß statt. Das ist eine Not­wendigkeit beim Rock´n´Roll, auf lauten Bühnen und in jeder Beschallungssituation. Sehr wenig hat diese Tonabnahme mit der Aufnahme eines solo gespielten Flügels im Konzert-, oder besser noch, im Aufnahmesaal zu tun. Unter optimalen Bedingungen im Aufnahmesaal kann man Mikrofone in größerer Distanz zum Klangkörper unterbringen, auf dass der wahre räumliche Klang des Instruments mit all seinem Volumen in voll­endeter Reinheit und Ganz­heit­lich­keit erfasst werde.


 


Autor: Jan-Friedrich Conrad


 


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